Was bietet Webhosting einem Webseitenbetreiber?

1. Februar 2015 Keine Kommentare

Webhosting bedeutet die Bereitstellung von Speicherplatz und die Unterbringung von Webseiten auf dem Server von einem Webhoster bzw. Internet Service Provider. Der Speicherplatz wird Webspace und die Unterbringung der Webseiten wird Hosting genannt. Der Provider stellt die Ressourcen zur Verfügung. Dazu gehören die Bereitstellung und der Betrieb von Host und Webserver sowie deren Anbindung an das Netzwerk. Für die Leistungen bezahlen die Kunden ein monatliches Entgelt. Es gibt aber auch Webhoster die sich durch Werbung finanzieren. Die Kunden bezahlen kein Entgelt, dafür müssen sie auf ihrer Webseite Werbung akzeptieren.

 

Welches Webhosting-Angebot ist optimal?

Die Leistungen der Webhosting-Angebote variieren stark. In der Regel werden für jeden Bedarf passende Hosting-Pakete angeboten, angefangen bei kleinen anspruchslosen privaten Webseiten bis hin zu professionellen Paketen für große Unternehmen. Darüber hinaus werden auch Server und Content-Management-Systeme angeboten. Für kleine Unternehmen und private Nutzer hat sich der Homepage-Baukasten bewährt, mit dem sich eine Webseite ohne Programmierkenntnisse erstellen lässt.

Welche Kriterien sind bei der Wahl vom Hosting-Paket wichtig?

Da der Markt sehr unübersichtlich ist und ständigen Veränderungen unterliegt ist es nicht einfach das passende Webhosting-Angebot zu finden. Hilfreich ist hierbei ein Webhosting-Vergleich oder Testberichte und Erfahrungsberichte. Die Produktkategorien sind zahlreich, so dass bei der Auswahl nicht nur Neulinge an ihre Grenzen stoßen. Reicht ein Homepagebaukasten für mein Projekt oder sind eventuell Shared Hosting, vServer oder Cloud-Hosting besser geeignet? Bevor die Entscheidung für ein Webhosting Angebot fällt, sollte geklärt werden was das Paket enthalten soll und was es kosten darf. Neben den monatlichen Kosten ist dem Leistungsumfang, der Anbindungsgeschwindigkeit und den zur Verfügung gestelltenServiceleistungen die nötige Beachtung zu schenken.

Die verschiedenen Webhosting-Arten:

  • Kostenloses Webhosting – die Funktionen sind oft sehr eingeschränkt. Die Finanzierung erfolgt durch Werbung.
  • Shared Webhosting – alle Domains nutzen dabei einen bestimmten Bereich der Server-Ressourcen wie Speicherplatz und RAM. Die Funktionen sind einfach und im Bezug auf Software und Updates eher unflexibel.
  • Virtual Dedicated Server – hierbei werden die Ressourcen des Servers in virtuelle Server aufgeteilt und dem jeweiligen User werden die Ressourcen der Hardware flexibel zugeteilt.
  • Dedicated Hosting – Der User hat einen eigenen Server auf den er vollen administrativen Zugriff hat, aber auch für die Sicherheit und Wartung selbst verantwortlich ist.
  • Colocation Webhosting – Der User hat einen eigenen Server über den er die volle Kontrolle hat. Der Server ist jedoch bei einem anderen Hosting-Unternehmen untergebracht.
  • Clustered Hosting – hier werden die Ressourcen durch den Zusammenschluss von mehreren Servern aufgeteilt, so dass die Cluster-Server eine Lösung für hohe Verfügbarkeit bieten.
  • Cloud-Hosting – hierbei handelt es sich um eine relativ neue Art von Hosting-Plattformen. Dem User wird auf geclusterten Servern leistungsstarkes und zuverlässiges Hosting geboten. Allerdings können bei der Datensicherheit Probleme bestehen.
  • Grid-Hosting – hierbei handelt es sich um verteiltes Hosting, wobei sich der Cluster wie ein eigenes Netz verhält und sich aus mehreren Knoten zusammensetzt.Ein wichtiges Kriterium bei der Wahl vom Webhoster ist die Verfügbarkeit. Damit wird die Zeit bezeichnet, in der die Webseite inline und somit auch öffentlich zugänglich ist. In der Regel wird die Verfügbarkeit beim Webhosting in Prozent für den Zeitraum von einem Jahr angegeben. Bei der Verfügbarkeit von 99 Prozent ist die Webseite pro Jahr an 3,65 Tagen nicht erreichbar. Die 100 prozentige Verfügbarkeit wird kein Provider garantieren, aber grundsätzlich ist eine Verfügbarkeit ab 95 Prozent akzeptabel.